Eva Pinkelnig: Olympia 2026, Vierschanzentournee & more

26.01.2026

Eva Pinkelnig (c) maic
Eva Pinkelnig im Talk

Vor vier Jahren hüpfte sie in Peking erstmals bei Olympischen Winterspielen. Es folgten zwei Silbermedaillen bei den WM 2019 in Seefeld sowie bei der WM 2023 in Planica und 2025 Bronze in Trondheim. Weiters:  Gesamtweltcupsieg 2022/23 und Österreichs Sportlerin des Jahres 2023. Das ist die Erfolgsstory von Eva Pinkelnig.

Doch jetzt ein Winter, den sich die Vorarlbergerin ganz anders vorgestellt hat: Olympische Spiele im Februar 2026 im Nachbarland Italien – vor Familie und Freunde um die Goldene zu kämpfen, das war ihr Traum.

Wäre da am 18. September 2025 nicht der Sommer Grand Prix auf der Olympia-Schanze in Predazzo gewesen: „Ich bin gelandet und hatte das Gefühl als wäre der linke Ski stehen geblieben. Ich bin dann richtig über das Knie drüber gefallen – es hat mir einen unglaublichen Stich dabei gegeben und es war gleich auch ein Knacksen zu spüren“. Der Schmerz sei höllisch gewesen, erinnert sich die Vorarlbergerin heute noch genau. Die fatale Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innen- und Außenmeniskus im linken Knie zu. Statt großer Sprünge sind es jetzt kleine Schritte in der Reha angesagt, die Grund zur Freude bereiten.

Es ist dies nicht die erste schwere Verletzung der Dornbirnerin. Schädelhirntrauma und Milzriss hatte sie schon früher bei Sportverletzungen in ihrer Krankenakte stehen.

Der fatale Testlauf für Olympia mit drei schwer verletzten Top-Athletinnen offenbarte Fehlplanungen bei Schanze und Reglement.

Inzwischen bastelt Eva Pinkelnig schon wieder an einem Comeback, denn: „Ich höre sicher nicht mit einem Sturz auf“.

 

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Mozartwoche 2026: Bejubelte Premiere der Zauberflöte

25.01.2026

Zauberflöte (c) Werner Kmetitsch
Kathryn Lewek als Königin der Nacht

Die Mozartwoche 2026 feiert aktuell zwei  Mozart’sche Jubiläen: Mozarts 270. Geburtstag und 70 Jahre Mozartwoche. Unter dem Festival-Motto Mozart: lux æterna wird das ewige Licht des größten Komponisten aller Zeiten gefeiert. Erster Höhepunkt dabei die viel bejubelte Premiere der Zauberflöte -Neuinszinierung.

Uraufgeführt am 30. September 1791, blickt Die Zauberflöte 2026 auf eine 235-jährige, Erfolgsgeschichte zurück. Seit 1791 gab es kein Jahr, in dem dieses Meisterwerk nicht aufgeführt wurde. Das beliebte Singspiel gehört alljährlich zu den meist gespielten Opern weltweit.

Intendant Rolando Villazón inszeniert, Roberto González-Monjas dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. Die amerikanische Sopranistin Kathryn Lewek ist in der Rolle der gefeierten Königin der Nacht zu bewundern, Franz-Josef Selig als legendärer Sarastro, Magnus Dietrich als Tamino, Emily Pogorelc als Pamina, Theodore Platt als Papageno und Tamara Ivaniš als Papagena.

"Kosmos Zauberflöte: Mozarts Meisterwerk für die Menschheit"

16.01.2026

Papageno Kostüm (c) Lienbacher
Der berühmte Papageno

Papagenos passioniertes "Der Vogelfänger bin ich ja", Taminos schmachtende Zeilen um das bezaubernd schöne Bildnis seiner Pamina oder die atemberaubende Rachearie der Königin der Nacht – das sind die Hits und Gassenhauer aus Mozarts beliebtester Oper "Die Zauberflöte".

Zum 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart kommt seine beliebteste Oper bei der heurigen Mozartwoche auf die Bühne.

Begleitet wird diese Neuinszenierung von der Ausstellung Kosmos Zauberflöte: Mozarts Meisterwerk für die Menschheit und mehr, das gibt’s jetz im Mozart-Wohnhaus zu bewundern. Die Schau beleuchtet diese besondere Oper und seine Historie. Präsentiert werden Schätze aus der hauseigenen Museumssammlung, wie u. a. das Clavichord auf dem Mozart das berühmte Singspiel komponiert hat, das seltene Textbuch der Uraufführung, der originale Theaterzettel zur Premiere am 30. September 1791 und der Spazierstock, den Mozart seinem ersten Sarastro schenkte.

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Salzburger Landestheater bringt Forschungs-Thriller

13.01.2026

Manhattan Project (c) SLT Tobias Witzgall
Manhattan Project

Spätestens seit Christopher Nolans gleichnamigem Erfolgsfilm aus dem Jahr 2023 ist der Name Oppenheimer weltweit bekannt. J. Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, hat mit seiner Arbeit die Welt unwiderruflich verändert. Ab 22. Jänner bringt das Salzburger Landestheater seine Geschichte als packenden Theaterabend auf die Bühne der Kammerspiele.

Autor Stefano Massini widmet sich J. Robert Oppenheimers in einem packenden Forschungs-Thriller, in dem das „Manhattan Project“ im Mittelpunkt steht – und damit nicht nur Oppenheimer selbst, sondern auch die Hoffnungen, Zweifel und inneren Kämpfe jener Wissenschaftler und Finanziers, die vor dem Nationalsozialismus aus Europa in die USA geflohen sind. Bereits 1938 beginnen sie in New York mit der Forschung zur militärischen Nutzung von Uran – getrieben von der Angst, Hitler könnte zuerst über die Atombombe verfügen.

Massini erzählt dieses zentrale Kapitel der Geschichte als rasantes Epos voller sprachlicher Wucht und mit einem Crescendo der Spannung. Regisseur Claus Tröger besetzt die titelgebende Rolle mit Kammerschauspielerin Britta Bayer und eröffnet damit eine überraschend neue Perspektive auf Oppenheimer.

Blutspender gesucht: Erkältungs- und Grippesaison sorgt für Engpass

12.01.2026

Blutspende (c) Österreichisches Rotes Kreuz
Blutspenden tut nicht weh

Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt. Das Rote Kreuz Salzburg, appelliert eindringlich an die Salzburger, Blut zu spenden: Damit auch in den Wintermonaten alle kranken und verletzten Menschen zuverlässig mit lebensrettenden Blutkonserven versorgt werden  können, ist frisches Blut gefragt.

Jeder Erwachsene hat rund fünf Liter davon im Körper, jede Sekunde pumpt es durch unsere Adern – und doch ist Blut ein einzigartiges Notfallmedikament, das nicht künstlich hergestellt werden kann.

Gerade in der kalten Jahreszeit gerät die Blutversorgung zunehmend unter Druck. Die aktuelle Grippe- und Erkältungswelle führt dazu, dass viele potenzielle Spender vorübergehend nicht spenden können. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutkonserven unverändert hoch. In Salzburg liegen die Lagerstände derzeit deutlich unter dem notwendigen Niveau. Das ist besonders kritisch, denn bei einem zu niedrigen Vorrat können notwendige Operationen nicht durchgeführt werden.

Blutkonserven sind für zahlreiche Operationen, Notfallbehandlungen und Therapien unverzichtbar, jedoch nur 42 Tage haltbar. Nur durch regelmäßige Blutspenden kann die kontinuierliche Versorgung der Patienten sichergestellt werden.

Der Blutbedarf kennt keine Saison. Jede einzelne Spende zählt und kann Leben retten.